18.09.2014

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Grippe (grippaler Infekt, Virusgrippe = Influenza)

Der folgende Text erscheint bei www.Phytodoc.de als allgemeine Information.

Jede akute infektiöse Erkrankung des Hals-Nasen-Rachen-Raums (des „naso-pharyngo-laryngealen“Raumes) mit allgemeiner Schwäche, Fieber, Schnupfen, Heiserkeit oder auch Husten kann als Grippe bezeichnet werden. Der Ausdruck Influenza ist im engeren Sinne für eine bestimmte Art von Virusgrippe reserviert.
In den meisten Fällen handelt es sich um harmlose („banale“) und spontan heilende („selbstlimitierende“) Erkrankungen, die auf eher ungefährliche Viren zurückzuführen sind. Diese freundlicheren Viren stellen die Mehrheit aller Erreger.


Ursachen
Es handelt sich um Infektionen - oft durch Ansteckung in der entsprechenden Jahreszeit. Die Stärke oder Schwäche des Organismus und seines Abwehrsystems spielen dabei genauso eine Rolle wie die Menge und Aggressivität der Erreger und die Dauer des Kontakts mit ihnen. Die Frage „Henne oder Ei?“ läßt sich auch hierbei nicht eindeutig beantworten.

Symptome
Grippesymptome sind „unspezifisch“, d.h. diese Symptome können auch bei anderen Krankheitsbildern auftauchen, und kein einzelnes Symptom ist alleine für die Diagnose beweisend. Die Diagnose stellt man aus dem Gesamtbild von
• Abgeschlagenheit, Schwächegefühl und Müdigkeit
• Appetitlosigkeit
• allgemeinen Muskel- und Gelenkschmerzen (Myalgien, Arthralgien)
• Kopfschmerzen
• eher trockenem Husten ohne Schleim im Hals
• Schnupfen mit verstopfter oder laufender Nase (Rhinitis)
• Fieber 38-40 Grad
• manchmal auch Magen-Darm-Beschwerden mit Übelkeit oder Erbrechen (Kleinkinder!).

Ein Nachweis der Krankheitserreger wird meist nur zu Forschungszwecken unternommen, weil es noch keine Therapie gibt, die sich genau gegen einen bestimmten Erreger richtet. Die echte Influenza verläuft massiver und plötzlicher als ihre harmlosen Verwandten. Eine exakte Abgrenzung ist eher für wissenschaftliche und für statistische Zwecke interessant.

Verlauf
Häufig gibt es eine ziemlich schnelle Entwicklung mit vielen Symptomen und starkem Krankheitsgefühl. Eine verzögerte Heilung oder Komplikationen deuten auf einen besonderen Schwächezustand des betroffenen Organismus oder auf ungewöhnliche Erreger hin.

Formen - Häufigkeit - Epidemiologie
Zwar häufen sich grippale Infekte in der Übergangszeit, aber genauso kann der gleiche Typ von Erkrankung als „Sommergrippe“ in der warmen Jahreszeit auftauchen. Dann werden gerne Klimaanlagen, kalte Getränke oder das Schwitzen als Ursache angesehen. Die heutige wissenschaftliche Medizin stimmt dieser Deutung nicht zu. In der Traditionellen Chinesischen Medizin dagegen ist „Wind“ (auch im Sinne von Luftzug) als schädigender Einflußfaktor
bekannt und kann gezielt behandelt werden, auch vorbeugend und konstitutionsstärkend.
Die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage in der Bevölkerung wird sehr wesentlich von solchen Grippewellen beeinflußt.
Manchmal hört man, daß nach einer Grippeimpfung die banalen Infekte ebenfalls seltener kommen. Dies könnte rein psychologisch bedingt sein, könnte auch in einer Bremsung der Abwehrreaktion durch die Impfung begründet liegen.

Risiken
Schwere Grippefälle können Spätkomplikationen zeitigen, z.B. chron. Lungenerkrankung nach einer Pneumonie; sogar Herzmuskelerkrankungen sind möglich.

Therapiemöglichkeiten
Die normale „schulmedizinische“ Therapie zieht sich bei diesen Infekten auf Hausmittel und „symptomatische Therapie“ zurück; es werden also vor allem fiebersenkende Medikamente (Antipyretika) wie Paracetamol oder Ibuprofen verordnet. Nur bei sehr schwerem Verlauf ist der Einsatz schwererer Geschütze gerechtfertigt. Dann gibt man Antibiotika zusätzlich oder versucht Virusmedikamente.
Die Wirkung der äußeren Abkühlung bei Fieber wird immer unterschätzt – kaltes Abwaschen, ein Abkühlungsbad oder Wadenwickel auf die heißen Unterschenkel wirken sehr erleichternd und beschleunigen die Heilung auf natürliche Weise. Ihre Wirkung geht also über die Medikamenteneinsparung weit hinaus.
In der Naturheilkunde dienen als Infektions- und Fiebertherapie
• Eigenblut
• Farblicht
• Aderlaß
• Akupunktur
• physikalische Verfahren wie Wärme, Kälte und Wickel
sowie Homöopathie und Phytotherapie. Wichtige Heilpflanzen sind
• Kamille und
• Echinacea.
Einen guten immunstimulierenden Effekt haben
• Zink
• Selen
• Vitamin C.
Angesichts der häufigen Beteiligung seelischer Prozesse können diese in die therapeutischen Überlegungen miteinbezogen werden, z.B. mittels Bach-Blüten. Grippale Infekte treten in Streßphasen oder in der Erholungsphase nach Streß gehäuft auf.
Nach einem schwer verlaufenen Infekt sollte eine aufbauende immunstärkende Nachbehandlung angeschlossen werden. Das Gleiche gilt bei einer allgemeinen Häufung von Infekten, selbst wenn der einzelne harmlos verläuft.



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