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Neue und alte Therapie bei LäusenÜber lange Zeit haben wir bei Läusebefall das Mittel „ Goldgeist forte“ verwendet, weil es rein pflanzlichen Ursprungs ist und keine sinnvolle Alternative dazu lieferbar war. Es enthält den Wirkstoff Pyrethrum, einen Chrysanthemenextrakt, der etwas giftig ist: für den Menschen weniger, aber sehr für die Läuse.
| Einige unserer schulmedizinisch orientierten Kollegen haben noch lieber das Präparat „Jacutin“ mit dem synthetischen Bestandteil Allethrin verwendet, der aber Asthmaanfälle und Schlimmeres auslösen kann.
Jetzt ist ein sehr langer bekannter Wirkstoff wieder lieferbar, das Permethrin: Es wirkt laut internationalen Studien am besten gegen Läuse. Ich habe mich schon als Student gefragt, warum ausgerechnet das harmloseste und wirksamste Mittel in Deutschland nicht verkauft wird, so daß alle deutschen Ärzte |  | über Jahrzehnte(!) gezwungen waren, bei Läusebefall unnötig giftige Stoffe einzusetzen. Wir können bei Läusen jetzt das neue „Infektopedicul“ empfehlen – ausnahmsweise also ein chemisches Mittel, das verträglicher ist als die pflanzlichen Alternativen!
Hausmittel wie Sauna oder Essigwickel sind bei starkem Lausbefall der Kopfhaut nicht ausreichend wirksam. Die psychologische Beobachtung zeigt übrigens, daß ein Befall mit Kopfläusen besonders leicht in seelisch geschwächten Phasen stattfindet. Dann empfehle ich mit sehr großem Erfolg Bach-Blüten-Tropfen.
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